Jahresrückblick 2022: Zwischen Zauber, Zweifeln und Selbsterkenntnis

Der Zauber des Anfangs! Das war mein erster Beitrag auf Instagram dieses Jahr. Neu begonnen habe ich mit so ziemlich allem in meinem ersten Jahr in Selbstständigkeit: Finanzamt, Steuerberatung, Bürosuche, Website-Aufbau, Gründungsantrag, erste Kooperationen und Akquisen – um nur einige zu nennen. Direkt gestartet bin ich auch mit dem Bloggen. Und jetzt gilt es, dieses Jahr in einem einzigen Blogartikel zusammenzufassen. Wie gut, dass ich die meisten Monate auch schon in Monatsrückblicken festgehalten habe.

Das Allerwichtigste vorweg: Ich bin gesund, meiner Familie geht es gut und ich empfinde viel Liebe und Verbundenheit in meinem Leben. Ich lebe in Frieden und habe ein festes Zuhause. Für so viele Menschen auf der Welt leider keine Selbstverständlichkeiten. Alles andere ist daher fast schon Nebensache. Da ein Rückblick aber so guttut, um innezuhalten und Stolz zu spüren, hier der gesamte Rückblick gegliedert nach Themen, Zahlen und in Bildern.

Was habe ich mir für 2022 vorgenommen und wie ist es gelaufen?

In meinem ersten Blogartikel stellte ich mein Motto für das Jahr 2022 vor: Dankbarkeit. Im darauffolgenden Artikel Was sich 2022 in meinem Business verändert stellte ich dann zusammen, welche Ziele ich in den Fokus für 2022 nehmen möchte. Was ist daraus geworden? Hier ein Review:

Mein Motto 2022: Dankbarkeit

Ich kenne mich und will oft zu viel auf einmal. Kaum habe ich etwas getan, fallen mir schon wieder viele andere Dinge ein, die es noch zu tun gibt. Dieses Muster zu unterbrechen, ist eine meiner Lebensaufgaben :-). Der Spagat zwischen Familie und Beruf ist häufig ebenfalls sehr groß.

Eine Methode, die hilft innezuhalten, ist regelmäßig aufzuschreiben, was gelungen ist und wofür man dankbar ist. Dass ich ein Dankbarkeitstagebuch nicht täglich, sondern sehr sporadisch führe, wusste ich bereits bei der Festlegung meines Mottos. Daher habe ich mir längere Abstände vorgenommen. Sehr gut eigneten sich dabei die Monatsrückblicke in 2022. Der spontane Gedanke am Ende eines jeden Monats: „schon wieder ein Monat rum und ich bin zu nichts gekommen“ ist sehr häufig aufgetreten. Doch beim Durchforsten von Kalendereinträgen, Bildern, Mails etc. kommt dann doch ganz schön viel zusammen, worauf ich stolz war und worüber ich mich freute.

Auch ein ganz besonderer Artikel durfte Ende Februar nach den Schrecken der Kriegs-Meldungen aus der Ukraine das Licht der Welt erblicken: 100 Dinge, für die ich dankbar bin. Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.

Blogartikel zu Dankbarkeit

Selbst wenn 2023 unter einem anderen Motto stehen wird, werde ich mir die Rückblicke für das Gefühl der Dankbarkeit beibehalten.

Meine Ziele 2022

  • Nebentätigkeit wird zur Haupttätigkeit: Nach einigen Vorbereitungen wie Dienstleistungsvertrag als freie Mitarbeiterin bei einer Coaching-Agentur und Zertifizierung, Bürosuche und dessen Einrichtung und vieles mehr, wagte ich Anfang Mai den Sprung von der Nebentätigkeit in die komplette Selbstständigkeit. Ein Gründungsantrag bei der Arbeitsagentur wurde genehmigt und unterstützte mich bei meinem Vorhaben. Positiver Nebenaspekt: Ich kann nun auch Menschen dabei unterstützen diesen Antrag zu stellen und die dafür notwendigen Unterlagen wie Business-Plan und Einnahmen-Überschuss-Prognose vorzubereiten.
  • Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen in meiner Region aufbauen: Im März war es so weit. Nach ersten Lockerungen der Corona-Auflagen hatte ich die Chance mich persönlich bei den Arbeitsvermittlern der Agentur für Fach- und Führungskräfte in Landau als systemischer Karrierecoach vorzustellen. Durch die Listung bei einem Bildungsträger erhalte ich gelegentlich auch Anfragen von Kunden anderer bundesweiter Agenturen und führe Online-Coachings durch.
  • Weitere Konzepte für Trainings in der Natur aufbauen und im Markt testen: Ein paar Konzepte für Gruppenangebote in der Natur sind entstanden. Ich wollte aber auch zu viel auf einmal und verzettelte mich bei den vielen Ideen, Themen und Methoden. Das Marketing und die Akquise in Richtung Organisationen kam daher in 2022 zu kurz. Wie stark der Fokus darauf in 2023 liegen kann und wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Spoiler vorweg: Fokus wird mein größtes Ziel 2023!
  • Eigene Website aufbauen: Der Wunsch es selbst zu versuchen entstand deshalb, weil ich mit zwei Angeboten von Webdesignern nicht zufrieden war. Dank einiger umfangreicher und hilfreicher Tutorials schaffte ich es mir die Seite von Grund auf neu und in Eigenarbeit zu erstellen. Danke vor allem an Tim Wessels und Lea Giltjes für den umfangreichen Content und die wertvollen Tipps, die ihr regelmäßig bei YouTube veröffentlicht. Im späteren Verlauf erwiesen sich die technischen Empfehlungen in „The Content Society“ für sehr hilfreich.
  • Mindestens 52 Blogartikel bis Ende des Jahres veröffentlichen: Bei den Überlegungen zum Aufbau der Website entschied ich eine Blogseite zu integrieren. Bedenken hatte ich, dass ich nach wenigen zu Beginn hoch motiviert verfassten Artikeln keine Ideen und keine Energie mehr haben könnte und der Blog dann verwaist. Ich wollte nicht, dass der letzte Blogbeitrag irgendwann 2 Jahre zurückliegt, so wie ich es schon häufig auf Websites anderer Unternehmer:innen gesehen hatte. Es sollte entweder eine Blogseite mit regelmäßigem Content entstehen oder ich wollte es sein lassen. Bei meinen Recherchen stieß ich auf Judith Peters alias Sympatexter und ihrem Angebot der sogenannten „The Content Society„. Das Versprechen wöchentlicher Empfehlungen für konkrete Blog-Themen und Tipps zu deren Umsetzung sprach mich an. Ich nahm mir vor, mindestens 52 Blogbeiträge in diesem Jahr zu veröffentlichen. Mit der Veröffentlichung dieses Jahresrückblicks werden es 44. Davon sind einige „12 von 12“ (12 Bilder am 12. eines Monats) dabei, die sich sehr schnell durch Bebilderung mit Kurzbeschriftung erstellen lassen. Es gibt sehr viele Wochenempfehlungen, die ich zwar bei der Empfehlung sehr interessant fand und erste Entwürfe verfasste, aber die noch nicht das Licht der Welt erblickten. Zu viele andere Dinge, zu wenig Fokus und das Gefühl der Verzettelung bei den Themen kamen dazwischen.

Aber ist das jetzt ein Misserfolg? Definitiv nein.

Denn ich habe bei einigen Artikeln viel Klarheit für mich bekommen, wie ich sie interpretiere.

Ich habe Themen ausprobiert, bei denen ich merkte, sie führen mich auf längere Sicht eher in eine Sackgasse. Auch das ist eine sehr wertvolle Erfahrung.

Vor allem bin ich sehr dankbar, dass ich durch „The Content Society“ den Mut gefunden habe, persönliche Artikel zu verfassen. Das sind die Artikel, auf die ich bisher am häufigsten angesprochen werde. Und ich bin mittlerweile auch überzeugt davon, dass diese Artikel auch dazu beitragen, dass genau die Kund:innen zu mir kommen, die auch zu mir passen.

Es darf also so weitergehen: Dynamisches Bloggen nach dem Motto „Blog like nobody’s reading“.

  • Auf Social Media aktiv werden: Ja, ich wurde aktiv, aber nicht regelmäßig und damit nicht sehr erfolgreich. Ich erstellte eine Facebook Business Seite, einen Instagram-Account und verfasste zu Beginn auch einige Posts unter Verwendung meiner veröffentlichten Blog-Beiträge. Aber ich hatte wie auch bei den Blog-Artikeln das Gefühl, dass ich mit den Stichworten Achtsamkeit und Naturcoaching in eine für mich empfundene Sackgasse laufe, da sie nicht konkret genug sind. Vor allem aber bin ich kein Fan dieses Dauergeposte von Storys und Reels, nur damit ich dem Algorithmus von Meta hinterherkomme.

In 2023 möchte ich andere Marketing-Kanäle testen. Der Blog darf natürlich weiter wachsen, denn da muss ich keinem Trend folgen, sondern „My Blog is my Castle“.


Mein Jahresrückblick 2022

Ein neues Jahrzehnt beginnt

Im Mai dieses Jahres wurde ich 40 Jahre alt und für mich beginnt somit ein neues Lebensjahrzehnt. Sonst sehr klein gehalten, habe ich mich dieses Jahr mal feiern lassen. Mit meinem Mann war ich zum ersten Mal seit wir Kinder haben zu einem Wellnesswochenende unterwegs. Außerdem veranstaltete ich eine kleine Feier zu Hause mit Kinderbetreuung von Grinsebacke Events, damit die Eltern entspannt feiern konnten.

Auch wenn ich dieses Jahr immer mal wieder Zweifel durch fehlende Klarheit und Fokus und das Gefühl der Verzettelung in meinem Business hatte, so unterstützt mich das Wissen, dass ich recht früh mit der Selbstständigkeit gestartet bin.

Ich darf mir in den nächsten Jahren noch so vieles aufbauen. Mal schauen, wo ich am Ende des Jahrzehnts an meinem 50. Geburtstag stehe 😉


Erlebte Selbstwirksamkeit ist der Schlüssel

Seit dem Entschluss meinen festen Job zu kündigen, um mich selbstständig zu machen und der offiziellen Gründung sowie ersten Aufträgen vergingen ein paar Monate. Monate, in denen ich mich mit vielem Organisatorischem, aber auch mit dem Aufbau von kommunikativen und marketingrelevanten Themen beschäftigte. Das alles führte erstmal dazu, dass ich viel mit mir selbst beschäftigt war. Natürlich ist es klar, dass man nicht eine Website veröffentlicht und Blog-Artikel schreibt und plötzlich stehen Kunden Schlange. Aber dennoch entwickelte ich viele zweifelnde Gedanken. Interessiert es überhaupt jemanden, was ich da schreibe? Und wer interessiert sich eigentlich für meine Angebote, wo es doch schon so viele etablierte Coaches und Trainer auf dem Markt gibt?

Diese an sich selbst zweifelnden Gedanken kenne ich aus meinen Elternzeiten, bei denen ich wusste, ich kehre nicht mehr zurück in meinen Job als Personalleiterin, in dem ich viel bewirken konnte und Anerkennung erhielt. Doch was würde dann kommen? Was kann ich als Teilzeit-Mama in einem neuen Umfeld bewirken? Im Coaching zu beruflicher Neuorientierung nach Elternzeit beschreiben viele Frauen übrigens ähnliche selbst zweifelnden Gedanken.

Erst als ich durch die Karrierecoachings wieder begann Menschen gegenüberzusitzen und erlebte, wie ich sie unterstützen und begleiten kann, wie sich durch unsere gemeinsame Arbeit Einstellungen positiv änderten, verloren geglaubte Potenziale sichtbar wurden, der Mut zurückkam einen neuen Weg zu gehen, kehrte sie zurück: Meine eigene erlebte Selbstwirksamkeit. Das wunderbare Gefühl Dinge meistern zu können, mit allem, was schon da ist und was mich ausmacht. Wie Selbstvertrauen, nur krasser.

Nun kann ich in Worte fassen, was ich eigentlich schon die ganze Zeit intuitiv wusste: Das Wissen um Resilienzfaktoren und das Erlernen von Methoden zu deren Stärkung ist NICHT das primäre Ziel meiner Coachings und Trainings.

Worin ich meine Kund:innen bestärke und wohin unsere gemeinsame Reise geht, ist es nicht nur zu wissen, dass man die nötigen Kompetenzen und Fähigkeiten besitzt, Herausforderungen meistern zu können. Sondern das Ziel ist es, die eigene Selbstwirksamkeit zu spüren und zu erleben.


Der Erkenntnisprozess: Berufungs-Coaching wird eine meiner Berufungen

Zunächst sah ich Karrierecoaching als Chance ein gutes erstes Standbein für die Selbstständigkeit zu haben. Karriere- und Bewerbungsberatung klang erstmal nicht hundertprozentig erfüllend. Ich wollte mich im Nachhinein betrachtet wohl außerdem distanzieren von meinem „alten Leben“ im Personalmanagement. Die Selbstständigkeit sollte anders, achtsamer, mit mehr Naturbezug sein. Wie bereits beim Stichwort Selbstwirksamkeit beschrieben, entwickelte ich aber dann eine unglaubliche Freude und Erfüllung in der Begleitung von Menschen in beruflichen Krisen. Am spannendsten für beide Seiten erlebte ich die kreative Arbeit beim sogenannten Essenz-Coaching (Worauf kommt es an? Was ist meine Essenz?) und beim Berufungs-Coaching (Was will ich wirklich? Was erfüllt mich mit Sinn?). Und dabei Schicht für Schicht herauszuarbeiten, was die wirklichen Bedürfnisse der Kund:innen, was deren Interessen und deren Kompetenzen jenseits von Zertifikaten und Stationen im Lebenslauf sind.

Parallel entstand der Blog-Artikel „Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zum Resilienz- und Laufbahn-Coach“ im Rahmen der Blog-Challenge BoomBoomBlog. Dieser Artikel war wie eine Selbsterkenntnis für mich, eine wunderbare Reise zu dem, was mich ausmacht.

Mein sehr persönlicher Blog-Artikel über meinen Lebensweg

In den darauffolgenden Monaten lösten sich weitere Schichten meiner eigenen Themen aus der Vergangenheit, wie u.a. der Jobverlust in Elternzeit und durften gehen. Platz hat nun meine Vision und meine Mission in meiner Rolle als Resilienz- und Karriere-Coach, die ich beim Aufbau meiner Personenmarke in 2023 noch konkreter in Worte fassen darf.


Meine eigene Definition von Natur-Coaching durfte entstehen

Ich wusste bereits zu Beginn, dass ich mir die Natur als Arbeitsraum erschließen möchte. Es gibt einige Ansätze und Interpretationen für Naturcoaching. Ich las das Standardwerk der derzeit bekanntesten Naturcoaches im deutschsprachigen Raum und sprach mit der Leitung des Angebots zur Ausbildung zum Natur-Coach der Waldbaden Akademie. Aber wie bereits im Abschnitt erlebte Selbstwirksamkeit beschrieben, funktionierte für mich wieder am besten es für mich selbst auszuprobieren und dadurch herauszufinden.

Ich bin sehr dankbar, für alle Kund:innen, die Coachingtermine mit mir im Wald durchführten. Es war unglaublich, die Wirksamkeit dann gemeinsam zu erleben. Es wurden Bedürfnis-Wege und Entscheidungs-Wege gegangen, es wurden Lebenswege abgeschritten, innere Stimmen durften auf die Naturbühne treten und Selbstzweifel mithilfe von Naturmaterialien sichtbar gemacht und bearbeitet werden.

In einem Blog-Artikel beschrieb ich bereits den Unterschied zwischen Natur-Coaching und Coaching-Walk. Bei der Rückschau der gesamten Erfahrungen, ist für mich folgende Definition entstanden:

Die Natur ist das Dritte Element im Coaching. Ihre Wirkung entfaltet sie einmal durch das reine „in der Natur sein“, durch den Einbezug von Naturmaterialen und Naturphänomenen bei themenbezogenen Coachingmethoden („mit der Natur“) und die Natur selbst kann Symbol sein und das, was schon in uns selbst vorhanden ist, hervorbringen („durch die Natur“).

Je nach Coachingfokus – Stressmanagement, Resilienzentwicklung, berufliche Orientierung usw. – gestaltet sich die Rolle der Natur etwas anders. Die Schaubilder sind eine grobe Schätzung der Anteile meinerseits zur Veranschaulichung:

Auch bei meinen Konzepten für Gruppenangebote in der Natur bin ich dazu übergegangen, nicht mehr nur reines Achtsamkeitstraining anzubieten, sondern auch kleine Geschichten oder Übungen einzubauen, die die Natur einbeziehen, beispielsweise zum Thema Selbstfürsorge. Um durch die Natur über sich zu lernen und sich zu entwickeln.


Meine 5 liebsten Blogartikel bisher

Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es noch viele unfertige Artikel in meinen WordPress Entwürfen, die es noch nicht geschafft haben fertig geschrieben zu werden. Dennoch gibt es bereits einige Artikel, die mir selbst geholfen haben, Klarheit zu bestimmten Themen zu gewinnen oder die einfach nur Freude beim Schreiben bereiteten. Hier die Liste mit kurzer Erläuterung für den Top-5-Status:


Mein neuer Claim

Gedanklich hatte ich mich schon häufiger damit befasst, was denn ein geeigneter Claim für meine Website wäre. Der Knoten ist aber dann erst durch die Angebote der wunderbaren Maria Bonilha geplatzt. Ihr Credo: Es geht nicht darum, was du den anderen versprichst und was du anbietest. Es geht nur um dich und was zu dir passt. In einem unglaublich tiefgehenden Workshop im November arbeiteten wir mit den eigenen Werten, mit Visionen und auch mit Go’s und No-Go’s der Formulierung. In diesem Zusammenhang übrigens auch mit der etwas morbiden, aber wirksamen Frage: Könntest du dir auch vorstellen, dass dieser Claim auf deinem Grabstein zu lesen sein könnte? Nach Fantasiereisen zur Vision des zukünftigen Business-Ichs, Journaling und Austausch in Kleingruppen hat mich der Claim gefunden:

Natürlich Lebendig

Dieser Claim löst eine große Resonanz in mir aus und wird der Start der Reise, meine Personenmarke weiter auszubauen und das wofür ich in der Zusammenarbeit stehe herauszustellen.


Mein Jahr 2022 in Zahlen: Was bedeutet Erfolg?

Ich habe zunächst darüber nachgedacht, ob ich diese in der Jahresrückblog-Challenge empfohlene Kategorie überhaupt aufgreife. Beispiele anderer Blogger sind dabei: Anzahl Website Aufrufe, Social Media Follower und Newsletter Abonnenten. Hier kann ich nicht wirklich behaupten, dass ich Sprünge im Verlauf des Jahres gemacht habe. Vergleiche ich meinen erzielten Umsatz mit dem zu Beginn der Gründung erstellten Business-Plan, so ergeben sich größere negative Abweichungen, vor allem bei Gruppenangeboten und Trainings für Organisationen.

Aber es gibt sie auch: Zahlen, die für mich Erfolg bedeuten. Und noch um einiges wichtiger: Erfahrungen, die ich dadurch machen durfte. Also here you go:

  1. Überrascht wurde ich von den zahlreichen Aufträgen für systemisches Karrierecoaching. Es sind knapp 295 Coachingstunden (390 Coachingeinheiten) seit Ende April daraus geworden. Die meisten davon in Präsenz (ca. 80%) und mehr als 30% in der Natur. Daneben gab es ein paar Testkunden zu Beginn des Jahres und gegen Ende des Jahres auch 2 erste Privat-Zahler für Coachings.
  1. Ich erhielt 8 sehr aussagekräftige Rezensionen von Kund:innen auf meiner Google Business Seite seit Juli dieses Jahres (seitdem habe ich überhaupt erst meine Google Business Seite ;-). Was mich beeindruckt hat, war die Ausführlichkeit und der persönliche Charakter der Bewertungen. Ein herzliches Dankeschön nochmal für das Vertrauen.
  1. Ich führte insgesamt 3 Gruppenangebote in der Natur durch und erstellte 4 Konzepte für Trainings für Privatkunden und Organisationen, die ich aber noch nicht verkaufte. Nach Erhalt der Gestattungsverträge im Oktober über 5 Routen in der Region darf die intensivere Bewerbung derselben in 2023 losgehen.
  1. Veröffentlichung von 44 Blogbeiträgen (wie oben ausführlich beschrieben).

Weitere wichtige Zahlen aus 2022:

  • 3 Familienurlaube (siehe ein paar Bilder davon bei „Was sonst noch so los war“)
  • 2 Schatzsuchen für Kindergeburtstage geplant und durchgeführt (Thema Waldtiere im Februar im Wald und Thema Piraten im Juli im Garten)
  • 120+ Badespaß in unserem Pool im Garten (Mai-September) und circa 15 Badespaß im nahegelegenen Hallenbad
  • 100+ Versteckspiele in unserem Haus (vor allem vor dem Zubettgehen), bei Besuchen der Omas oder auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten
  • 500+ Vorleseeinheiten (365 Zubettgehen-Geschichten und circa jeden zweiten Tag auch untertags)
  • 50+ exzessive Familien-Tanz-Sessions im Wohnzimmer (bevorzugt zum Einkönigin Soundtrack, aber auch zu Rock- und Pop-Musik der 80er und 90er)

Was 2022 sonst noch so los war

Diese Rubrik besteht vor allem aus Bildern mit kurzer Beschriftung und ist größtenteils zeitlich chronologisch sortiert. Viel Spaß beim Scrollen und Schauen.

Meine Weiterbildung zur Natur-Resilienz-Trainerin rund um das Gelände des Kloster Esthal.
Zwischen Familienalltag und Selbstständigkeit wird der Wohnbereich oft zum weiteren Arbeitsraum. Sehr nützlich erweist sich die mobile Erhöhung für Laptop und Co.
Präsenz-Workshop der The Content Society: Ein tolles Event mit viel Power und Umsetzungs-Ideen
Der große Wintereinbruch im April. Nein, das ist kein Copy/Paste-Fehler des Bildes von oben. Es handelt sich um exakt denselben Baum wie im Januar, aber im April fotografiert 🙂
Mein Mountainbike wurde dieses Jahr gewartet und endlich wieder genutzt.
Der offene Workshop-Bereich beim Netzwerktreffen der Coaches des Bildungsträgers Michael Ploschke Consulting. Ein sehr inspirierendes Event durch das Zutun jedes Einzelnen der Gruppe.
Im August ging es nochmal zur österreichischen Berghütte von Februar ;-).
Übrigens gab es hier überall grüne Wiesen, im Gegensatz zum trockenen Sommer in Deutschland.

Was wartet 2023 auf mich?

  • Letztes Modul meiner laufenden Weiterbildung „Der Körper in Beratung und Therapie„. Ich freue mich sehr auf die 3 Tage. Anderseits bin ich schon jetzt traurig, dass es mit der tollen Gruppe und vor allem der inspirierenden Trainerin zu Ende sein wird.
  • Teilnahme am Online-Programm Lighthouse Brand Academy zum Aufbau meiner Personenmarke: Damit erhoffe ich mir mehr Klarheit in der Kommunikation insgesamt und bei meinen Angeboten. Hierfür werde ich wahrscheinlich auch meine URL der Website anpassen.
  • Start meines Newsletters: bereits dieses Jahr nahm ich an einem Workshop zum Erlernen des technischen Aufbaus eines Newsletters teil. Dann war es mir aber zu viel, zu allem anderen, womit ich mich neu auseinandersetzen musste.
  • Erarbeiten und Testen anderer Marketing-Kanäle außerhalb Social Media und Intensivierung meines Blogs zu Fokusthemen.
  • Mein Motto des Jahres 2023: Fokus

2 Kommentare zu „Jahresrückblick 2022: Zwischen Zauber, Zweifeln und Selbsterkenntnis“

  1. Liebe Bianca, vielen Dank für deinen Einblick. Wieviele Sachen doch in einem Jahr entstehen und wie schön sie durch die Dankbarkeit wahrzunehmen. Ich konnte den Monatsrückblick in diesem Jahr nur selten umsetzen werde es aber in 2023 mit deiner Herangehensweise weiter dran bleiben. Auch deine Erfolge finde ich toll, denn auch die vielen schönen Momente mit unseren Kindern sind Erfolge 😊 Ich freue mich auf alles was kommt und bin gespannt darauf dich lesend zu begleiten. Viele Grüße und ein frohes Fest.

    1. Liebe Christiane,
      danke dir! Ich freue mich, wenn du von der Idee, die Monatsrückblicke für Momente der Dankbarkeit zu nutzen (und nicht nur als Business-Rückblicks) inspiriert wurdest.
      Dir auch ein frohes Fest und einen guten Start in 2023.
      Herzliche Grüße, Bianca

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